Zeitmanagement
Irgendwie wird’s nicht besser
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Seit Anfang August bin ich jetzt sozusagen im “Vaterschaftsurlaub”. Ich hatte klare Ziele für diese Zeit. Ich wollte auf jeden Fall mehr Zeit für die Familie haben, lange liegengebliebene Dinge erledigen und Kraft und Energie für neue Aufgaben 2008 tanken. Dazu sollten eigentlich 5 Monate reichen. Dachte ich. Nun neigt sich der Oktober langsam seinem Ende entgegen und somit bleiben nur noch 2 Monate. 8 oder 9 Wochen.
Mir kommt es vor, als würden mir die Wochen nur so um die Ohren fliegen. Zack! Schon wieder Freitag.
Ok, das eine oder andere, das mich schon eine Weile verfolgt hat konnte ich erledigen (teilweise wirklich im allerletzten Moment), aber es ist immer noch so viel offen. Wie kann man das alles nur auf die Reihe bekommen.
Mein Kalender sieht fast jede Woche so aus:

Und das sind fast alles nur Routineaufgaben.
Über Zeitmanagement habe ich nun schon einiges gelesen und es gibt auch ganz gute Tipps, die man umsetzen kann. Aber was macht man, wenn es zu viele Aufgaben sind? Delegieren? Ok, das geht schon. Was aber wenn man zum Delegieren gleich viel oder mehr Zeit braucht?
Mein “System” um das alles einigermaßen in den Griff zu bekommen sieht jetzt so aus:
Ich habe eine (riesen) Liste mit allen anstehenden Aufgaben. Und wenn ich alle schreibe, meine ich alle. Dazu gehören geschäftliche und private, denn wenn einen eine private Aufgabe im Kopf herumschwirrt während man eigentlich gerade arbeiten sollte, dann beeinträchtigt das auch die Arbeit. Also muss das System alles umfassen, was einem im Kopf herumschwirren könnte. Wenn man weiß, dass alle Dinge in vom System erfasst werden, kann man sie leichter aus dem Kopf verbannen (diesen Ansatz habe ich aus David Allens Buch “Wie ich die Dinge geregelt kriege”).
Jeden Sonntag Abend gehe ich diese Liste durch und suche mir die Aufgaben heraus, die ich in der kommenden Woche bearbeiten möchte. Außerdem streiche ich die Dinge, die ich in der vorigen Woche erledigen konnte. Neue Aufgaben schreibe ich jederzeit in diese Liste, um sie gleich aus dem Kopf zu bekommen.
Die Aufgaben, die ich mir ausgesucht habe, schreibe ich in eine neue Liste, die ich nur in dieser Woche auch zu sehen bekomme (steht in meinem Kalender als Termin ohne Uhrzeit am Montag). Außerdem gehe ich die fixen Termine durch, die in der kommenden Woche anstehen. Ich versuche, die Anzahl der ausgewählten Aufgaben klein zu halten, so dass ich sie auch wirklich erledigen kann.
Das war’s eigentlich schon. Eine Ausnahme gibt es noch: Der Fall, das eine Aufgabe noch innerhalb der aktuellen Woche erledigt werden soll. Dafür habe ich noch keine richtige Lösung. Eigentlich sollte sie auf die Liste, die bei mir am Montag steht. Aber das mache ich so dann doch meist nicht.
Das Grundproblem bleibt aber dann doch - und es wird mir jeden Sonntag vor Augen geführt: Ich habe einfach zu viele Aufgaben auf meiner Liste.
Vielleicht fällt mir dazu noch was ein…..